Unser Kurz-Urlaub in Rom

Hallöchen ihr Lieben,

seit Mittwochabend sind wir wieder in Deutschland zurück und ich wollte euch ganz kurz meine Eindrücke von unserem Kurz-Urlaub in Rom berichten. Im Laufe des Artikels erzähle ich euch von mindestens zwei Dingen, die jedem Rom-Besucher passiert sind beziehungsweise mit denen er zu tun haben wird.

Geflogen sind wir mit Fluggesellschaft Alitalia. Eine solide Fluggesellschaft, bei der wir – zumindest bei unserem Hin- und Rückflug – nichts zu meckern hatten. An Board gab es kostenfrei Getränke und einen kleinen Snack.

Der Transfer vom Flughafen Rom-Fiumicino in die Innenstadt absolvierten wir mit dem Zug. Auf der Hinfahrt konnten wir zwischen zwei Zugverbindungen wählen. Einen Direkt-Verbindung, die etwas teurer war und eine Verbindung, bei der man umsteigen musste. Wir nahmen die Verbindung mit dem Umsteigen. Gezahlt haben wir dafür glaube ich circa 7-8 Euro pro Person. Die direkte Verbindung hätte 14 Euro pro Person gekostet. Wir nahmen die günstigere Zugverbindung.

Carina hatte uns das Hotel Relais Servio Tullio gebucht. Aus meiner Sicht war die Lage des Hotels mega. Vom Hauptbahnhof, bei dem wir mit dem Zug ankamen, war der Fussweg zum Hotel höchstens 10 Minuten. Zum Kolosseum waren es zu Fuss nicht mehr als 5-7 Minuten. Auch die Spanische Treppe, der Trevi-Brunnen und die Piazza Venezia waren zu Fuss leicht zu erreichen.

Zum Hotel lässt sich noch sagen, dass wir sehr freundlich empfangen wurden. Ich glaube, ich wurde noch nie so lieb im Hotel empfangen. Das Hotel ist kein klassisches Hotel mit 101429 Zimmern. Es hat sechs Zimmer und ist mehr ein Gästehaus. Das Zimmer, welches wir hatten, war neu gemacht. Das Frühstück war auch soweit in Ordnung. Lediglich das WLAN war ehrlich gesagt schlecht.

Wie oben schon erwähnt, sind die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuss leicht zu erreichen. Das ist auch eine der wesentlichen Tatsachen, die mir an Rom sehr gefallen hat. Es ist in meinen Augen durchaus möglich, die wesentlichen Sehenswürdigkeiten in 2 bis 4 Tagen entspannt sich anzuschauen. Ja ich weiß, es gibt sicherlich viele „nicht-touristische“ Dinge zum Angucken, für die es sich lohnt viel mehr Zeit einzuplanen.

Unseren Besuch für eine der Haupt-Sehenswürdigkeit, das Kolosseum haben wir für morgens eingeplant. Um kurz vor neun standen wir an der Kasse. Im Internet hatten wir zuvor die verschiedensten Dinge über das Thema „Eintrittskarte“ gelesen. Wenn ihr nicht eine persönliche und individuelle Führung haben möchtet, lasst euch von den Guides nicht verwirren und großartig ansprechen. Wir haben unser Tickets ganz normal, auch ohne eine vorherige Online-Reservierung, ganz normal an der Kasse gekauft. Zu den Tickets hatten wir noch einen Audio-Guide (man erhält einen iPod mit deutscher Sprache) dazu gebucht.

Die Besuch des Kolosseum selbst war richtig beeindruckend. Ein faszinierendes Gebäude und eine ebenso spannende Geschichte dazu! Also auf jeden Fall ein Muss!

Ähnlich verhält es sich für den Besuch des Petersdom. Auch hier sind wir bereits um 08:00 Uhr vor Ort gewesen. Ohne Probleme sind wir durch die Sicherheitskontrolle durch und dann direkt die Treppen hoch bis zur Aussichtsplattform. Wir hatten ziemliches Glück mit dem Wetter, bei wolkenlosem blauen Himmel hatten wir eine grandiose Sicht über ganz Rom. Auf dem Rückweg hat man dann noch Zeit sich im Inneren des Petersdom umzuschauen. Der Besuch des Petersdom ist in der Eintrittskarte enthalten. Pro Person hatten wir 6 Euro bezahlt. Für 8 Euro konnte man ein kleines Stück mit dem Fahrstuhl fahren, den Rest musste dann aber auch zu Fuss gelaufen werden.

Nach dem Besuch des Petersdom haben wir noch das Sixtinische Kapelle besucht. Hier mussten wir durch das Vatikanische Museen. Die Eintrittskarte für die Vatikanische Museen beinhaltet die Sixtinische Kapelle. Auch hier hatten wir keine Eintrittskarte oder ähnliches im Vorfeld gekauft. Allerdings mussten wir diesmal beim Anstellen auch eine kurze Zeit warten. Aber das Warten hatte sich auf jeden Fall gelohnt!

Das schöne an Rom ist, dass es total viele schöne kleine Gassen hat. Wenn man die Zeit hat, lohnt es sich auf jeden Fall diese zu entdecken. Besonders ans Herz legen kann ich das tolle Viertel Trastevere. Mega schön.

Ich war sehr überrascht, dass Rom verhältnismäßig günstig ist. Ich hatte Rom immer als sehr teure Stadt wahrgenommen. Aber das Gegenteil war der Fall. Beim Essengehen hatten wir für Getränke, 3 Gerichte (Carina eins und ich zwei) nie mehr als 40 Euro gezahlt. Auch die Taxi-Fahrten, sofern wir eins benutzten, waren recht günstig.

Zusammenfassend eine tolle Stadt, die einen Besuch auf jeden Fall wert ist. Wir waren jetzt in der Nebensaison da. Mit dem Wetter hatten wir dennoch Glück. Bevor ich es vergesse: Ich habe noch nie so viele Eisdielen auf einem Haufen gesehen, wie in Rom. Im Vorfeld hatten wir ganz viele Tipps zu „DER LECKERSTEN Eisdiele Roms“ bekommen. Meiner Meinung nach sind alle total lecker und es gibt nicht DIE EINE Eisdiele!

Letzter ganz wichtiger Tipp für deinen Rom-Besuch: Solltest du mit dem Zug anreisen, vergiss nicht, das gekauftes Ticket zu entwerten. Bei der Hinfahrt vom Flughafen zum Hauptbahnhof hatten wir das getan. Auf dem Rückweg hatten wir leider vergessen, unser gekauftes Ticket (14 Euro pro Person) zu entwerten. Somit mussten wir bei der Kontrolle im Zug insgesamt 50 Euro Strafe zahlen. Unser Fehler, selbst Schuld.

Falls du auch schon in Rom gewesen bist, freue ich mich über ein kurzes Feedback. Lass mich doch gerne wissen, wie du Rom erlebt hast. Gerne kannst du auch die Eisdiele nennen, bei der es DAS LECKERSTE Eis (deiner Meinung nach) gibt 🙂

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