New York Marathon mit Inter Air

Anzeige – Der New York Marathon. 42,195 Kilometer durch alle New Yorker Stadtbezirke. Ziel im Central Park. Er ist der teilnehmerreichste Marathon der Welt. Am 04. November 2018 beendeten 50,773 Läufer und Läuferinnen das Rennen. Ein (oder DER) Traum fast aller Läufer.

Verschiedene Varianten für einen Startplatz

Grundsätzlich gibt es für den New York Marathon verschiedene Varianten, an einen der begehrten Startplätze zu gelangen.

  • Reiseveranstalter
  • Charity-Organisationen
  • Sponsoren

Die übrigen Plätze teilen sich in zwei Kategorien: garantierte Teilnahme für Läufer, die bestimmte Kriterien erfüllen und ein Losverfahren.

Kriterien für garantierte Teilnahme sind (für den Marathon 2019):

Das Unterschreiten einer bestimmter Zeitgrenze. In der Altersklasse 18–34 liegt die Grenze für Männer bei 2:53 Stunden, 35-39 bei 2:55 Stunden, 40-44 bei 02:58 Stunden im Marathon und für Frauen in der Altersklasse 18-34 3:13 Stunden, 35-39 bei 3:15 Stunden bzw.  40-44 bei 3:36 Stunden. 

Die restlichen Startplätze werden über ein Losverfahren verteilt. Ein Drittel der Plätze geht in den Großraum New York, ein Drittel in die restlichen USA und das verbleibende Drittel an internationale Bewerber. 

Nachdem bei mir das Losverfahren leider nicht erfolgreich war, entschied ich mich für die Teilnahme über den Reiseveranstalter Inter Air Sportreisen. 

Ablauf der Reise

Im Vorfeld wurden die Anmeldeformalitäten zum Marathonlauf, sowie die Buchung des Hotels und das Buchen der Flüge durch Inter Air organisiert. Die entsprechenden Unterlagen erhielt ich einige Tage vor Abflug.

Meine Reise begann fünf Tage vor dem Rennen. Bei der Ankunft an Zielflughafen (JGK) wurden die weiteren Teilnehmer und ich vom Inter Air Reiseleiter-Team direkt empfangen. Mit den eigenen Shuttelbussen wurden wir zu unseren Hotels gebracht.

Mein Hotel, das Hotel Courtyard East in Mannhatten befand ich in der 3rd Avenue, Ecke 52nd Street. Das Zimmer war sehr geräumig und es gab kostenloses WLAN. Die Lage war super. In der Nähe gab es eine Art Supermarkt und der Times Square war auch nicht weit entfernt.

Gruppenfoto vor dem ersten Lauf in New York Foto: Norbert Wilhelmi

Am Donnerstagmorgen stand gleich zu Beginn ein lockerer Lauf statt. Geleitet wurde der Lauf durch die beiden Laufexperten Herbert Steffny (Author: Das Große Laufbuch) und Wolfang Münzel (vielfacher deutscher Marathonmannschaftsmeister und deutscher Berglaufmeister).

Herbert Steffney (Das große Laufbuch) Foto: Norbert Wilhelmi

Am nächsten Tag der Anreise ging es gemeinsam mit der Reisegruppe zur Marathonmesse, um dort gemeinsam die Startunterlagen abzuholen. Auf der Marathonmesse hatte man wie üblich, die Möglichkeit noch weitere Souvenirs rund um den New York Marathon zu kaufen oder sich mit weiterer Laufkleidung einzudecken.

Im Laufe der nächsten Tage gab es diverse Angebote, die man wahrnehmen konnte. Zum einen fand Freitagmorgen wieder ein Lauf statt, zum anderen gab es z.B. für Alleinreisende die Möglichkeit sich Freitagabend treffen und auszutauschen.

Besichtigung des Zielbereichs im Central Parks Foto: Norbert Wilhelmi

Weitere mögliche Zusatzoptionen der Reise waren eine Schifffahrt über den Hudson River entlang der Skyline, eine Stadtrundfahrt und der 5k Dash to the Finish Lauf. Alle drei Optionen waren sehr interessant. Die Schifffahrt am Freitag hat einen sehr schönen und anderen Blick auf die Skyline und die Freiheitsstatue, sowie auch Tipps von Herbert Steffney und Wolfgang Münzel zum Rennen geben. Die knapp vier stündige Stadtrundfahrt am Samstag war eine gute Möglichkeit sich vor dem Rennen am Sonntag zu schonen und versorgte einen zeitgleich noch mit interessanten Fakten und Infos über New York.

Auch neben der Strecke war auf die Unterstützung von Inter Air Verlass Foto: Norbert Wilhelmi

Am Renntag selbst wurden wir dann pünktlich morgens um 06:00 Uhr mit eigenen Shuttelbussen zum Startbereich gebracht. Unsere Fahrt dauerte circa 90 Minuten. Die erste Startwelle startet um 09:50 Uhr. Innerhalb des Startbereichs wurde man bestens verpflegt. Kaffee, Tee, Wasser und Bagels und Gels wurden ausreichend verteilt. Die Zeit bis zum Start verging erstaunlicherweise relativ schnell und angenehm.

Für die Begleitpersonen, die beim Marathon selbst nicht teilnahmen, gab es eine eigene „Inter Air – Fangruppe“. Gemeinsam wurden an verschiedenen Stellen, entlang der Strecke, die Teilnehmer und Läufer lautstark angefeuert.

Trotz Regens hatten alle jede Menge Spaß Foto: Norbert Wilhelmi

Für detaillierte Eindrücke vom New York City Marathon selbst, schau am besten auf meinem Instagram-Account vorbei. Hier habe ich einen Zusammenstellung meiner Instagram-Stories aus New York und vom Rennen hochgeladen. 

Die Reise nach New York zum New York Marathon über das Reisebüro Inter Air zu buchen war eine sehr stressfrei und bequeme Variante. Gerade für jemanden wie mich, dem es nicht immer ganz einfach fällt, an alles zu denken und der sehr schnell den Überblick verliert und dann etwas vergisst. Sämtlichen organisatorische Themen wurden im Vorfeld durch das Reisebüro erledigt, vor Ort hatte man jeden Tag einen Ansprechpartner und bei Bedarf hätten auch individuelle Unternehmungen wie zum Beispiel Besuch eines Musicals gebucht werden können.

Sehr interessant fand ich die Tatsache, dass knapp 30% der circa 450 Teilnehmer, die über Inter Air vor Ort die Reise gebucht haben, zum ersten Mal an den Start eines Marathons gingen.

Übrigens, noch gibt es freie Plätze für den New York Marathon im nächsten Jahr, aber auch diese dürften demnächst wieder ausgebucht sein. Für mehr Informationen hier klicken.

Hast du auch schon einmal an einer Laufreise-Gruppe teilgenommen? Könntest du dir sowas vorstellen? Ich freue mich über deine Rückmeldung oder sogar über deine Erfahrungen.

Fotos: Norbert Wilhelmi

 

 

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One thought on “New York Marathon mit Inter Air

  1. Hey Flooorrriii, meine erste und einzige Laufreise mit einer Gruppe war 2013, ebenfalls zum NYC Marathon, allerdings mit einem anderen Anbieter.

    Ähnlich wie bei Inter Air wurden verschiedene Aktivitäten vor Ort angeboten, aus denen ich mich aber größtenteils rausgehalten habe. Insbesondere die morgendlichen Läufe wollte ich als eher langsame Läuferin nicht mitmachen, weil mich das vor dem Marathon zu müde gemacht hätte.

    An die Marathonmesse kann ich mich noch super gut erinnern, weil ich noch nie auf so einer riesigen Laufmesse war. Dort habe ich am Runners World Stand Bart Yasso getroffen, was eine super inspirierende Begegnung war.

    Ansonsten war der Marathon an sich natürlich das eigentlich Highlight. Der Veranstalter hatte ebenfalls einen eigenen Bus, mit dem die Läufer in den Startbereich gebracht wurden. Da es 2013 und somit das Jahr des Boston-Attentats war, gab es extreme Sicherheitsbedingungen und alle Läufer wurden vom NYPD durchsucht und abgetastet wie am Flughafen (das wird heute wohl immer noch so sein). Den Lauf an sich habe ich einfach genossen und zwischendurch immer wieder Fotos gemacht. Im Ziel habe ich geweint, weil es auch mein erster Marathon war. Die Medaille habe ich danach wochenlang in meiner Handtasche mit mir rumgetragen, damit ich sie immer anschauen konnte, wenn mir danach zumute war.

    Der einzige negative Punkt meiner Reise war meine Zimmerpartnerin, die mir vom Veranstalter zugeteilt wurde: Sie war leider der Ansicht, dass man nur dann ein/e richtige/r Läufer/in ist, wenn man den Marathon unter 4h finisht. Ich, mit meinen Kilos zu viel und meiner langsamen Zeit, passte da nicht ganz ins Bild. Der Sache mit dem Respekt unter Läufern solltest du mal einen Blogbeitrag widmen, ich kann dir Geschichten erzählen, die würdest du mir nicht glauben.. Naja, jedenfalls war ich für meine Zimmerpartnerin einfach unter Niveau, wir haben auch tatsächlich nie irgendetwas zusammen gemacht in der Zeit in NYC.. Egal, ich hatte trotzdem eine tolle Zeit in dieser Wahnsinns Stadt und bin sehr dankbar für alles Erlebte.

    Viele Grüße aus Berlin 🙂

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