Berlin is calling

Hallöchen ihr Lieben,

heute gibt es keine großartige Motivation, oder irgendwelche schlauen Hinweise. Heute will ich einfach nur ein paar Zeilen schreiben, wie ich mich kurz vor der Berlin Marathon fühle und was ich vorhabe.

Berlin Marathon, das wird mein dritter Start in Berlin. Meinen allerersten Marathon bestritt ich vor 2 Jahren in Berlin. 2015, ich lief bei meiner Marathon-Premiere 3 Stunden 52 Minuten. Vorgenommen hatte ich mir damals unter vier Stunden zu bleiben. Geschafft. Harte wurde es damals ab Kilometer 29. Grund waren zu wenige von den sogenannten „Longruns“ (Läufe über 30 Kilometer).

Letzte Jahr hatte ich mich mit der Unterstützung von Jan Fitschen besser vorbeireitet. Neben dem Trainingsplan half die gegenseitige Motivation mit Maren Schiller, die letztes Jahr ihre Marathon-Premiere feierte. Letztes Jahr hieß das geheime Ziel unter 3:30 anzukommen und irgendwie klappte das auch. 3 Stunden 29 Minuten und paar Sekunden. Erinnere ich mich zurück, was das ganz schön ein Kampf! ABER es hat sich gelohnt!

So wie es sich immer lohnt, wenn man sich die Pobacken zusammenkneift. Harte Arbeit lohnt sich, das predige ich in meinen Instagram-Postings und Instagram Storys immer wieder!

Ob ich dieses Jahr hart gearbeitet habe? Hm… ich weiß nicht! Klar, ich habe viel trainiert. Aber was ich bei mir selbstkritisch die letzten 12-18 Monate sehe, ist die Effektivität. Ich bin bei weitem nicht so effektiv, wie ich sein könnte.

Was meine ich damit? Manchmal wäre es schlauer, nicht sechs mal, sondern vielleicht nur vier mal die Woche zu trainieren. Dafür dann aber die einzelnen Trainingseinheiten intensiver und zielgerichteter. Ich will auch gar nicht sagen, dass mein Triathlon Anfang August meine Vorbereitung gestört hat, vermutlich war die Vorbereitung auf die olympische Distanz in Bezug auf den Marathon sogar förderlich!

Wir schauen einfach mal, was am Sonntag geht. Ich werde zunächst auf 3:20 laufen. Das heisst im Schnitt 4:44 pro Kilometer. Am Ende spielen, wie bei jedem Wettkampf mehrere Faktoren zusammen: Tagesform, Vorbereitung und Wetter.

Die oben genannte positive Anspannung nutze ich auch direkt und melde mich für den München Marathon an. Gemeinsam mit zwei Kumpels sollen zum ersten Mal in München die 42 Kilometer gelaufen werden. Ob die Regeneration von 14 Tagen reicht, werden wir sehen.

Danach reicht es dann auch erst einmal. Die nächsten Wettkämpfe sind dann Mitte Februar beim Halbmarathon in Barcelona und Mitte März der Marathon in Los Angeles…

Freue mich, wenn ihr mir für Berlin die Daumen drückt! Und noch mehr freue ich mich, euch am Streckenrand, auf der Strecke oder sonst wo zu treffen… 🙂

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4 thoughts on “Berlin is calling

  1. Viel Erfolg morgen beim Lauf! Du rockst das Ding! Bist so eine große Motivation vor allem weil du andere anregst die Dinge voll durchzuziehen. Noch im April waren 5km für mich gefühlt der Tod und jetzt im Oktober laufe ich meinen ersten Halbmarathon und habe die Distanz im Training auch schon überschritten und das ich zwischendurch nicht aufgegeben habe ist auch deiner täglichen Dosis Motivation zu verdanken 🙂 Schaue mir vor dem Laufen immer deine Story an und dann baller ich mein Programm durch! DANKE für die tägliche Motivation,hab dadurcvden Spaß am laufen wiedergefunden!:)

    1. Wow Respekt! Von krampfhaften 5 Kilometern bis zur Halbmarathondistanz und mehr in den paar Monaten schaffen bestimmt nicht viele. Viel Erfolg für deinen ersten HM 🙂

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